Projekt „Zukunft ohne Krieg“

Ein globales Unternehmen, die Erde von Gewalt und Krieg zu befreien.

Der Erfolg des Umfassenderen

Wenn wir uns eine gewaltfreie Zukunft vorstellen wollen, brauchen wir ein Bild dafür, wie eine Friedenskraft augebaut werden kann, die der heutigen Kriegsmaschinerie gewachsen ist. Welche Menschen sind mit welchen Mitteln dazu in der Lage?

Aus einem bestimmten Blickwinkel geschaut, erscheint diese Frage beinahe absurd. Aber wenn wir uns nicht beirren lassen und alles Wissen, das uns heute zur Verfügung steht, in Betracht ziehen, dann sehen die Zusammenhänge anders aus. Dieter Duhm schreibt in seinem Buch „Zukunft ohne Krieg“:

„Wie können lokale Gruppen zu einer globalen Wirkung kommen? Wie können sich die Bedingungen eines strukturellen Friedens, die an wenigen Orten geschaffen werden, auf die ganze Erde auswirken?
Die Antwort ergibt sich aus den Eigentümlichkeiten holistischer (ganzheitlicher) Systeme, deren Funktionsweise und Parameter bereits ausführlich in den vorangegangenen Kapitel dieses Buches beschrieben wurden.
Entscheidend für den Erfolg solcher Friedensprojekte ist nicht, wie groß und stark sie sind (im Vergleich zu den bestehenden Gewaltapparaten), sondern wie umfassend und komplex sie sind, wie viele Elemente des Lebens sie auf gute Weise in sich zusammenfügen und vereinigen. In den Feldbildungen der Evolution gilt nicht das „Recht des Stärkeren“, sondern der „Erfolg des Umfassenderen“. Andernfalls hätte sich keine neue Entwicklung durchsetzen können, denn sie haben alle „klein und unscheinbar“ begonnen (Teilhard de Chardin).“

April 2, 2008 - Verfasst von monikaberghoff | Basic | , , , , | Noch keine Kommentare

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